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	<title>Fachschaftsräte Erziehungswissenschaft / Uni Hamburg</title>
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		<title>Aufruf zur Demo am 11.12.2012</title>
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		<pubDate>Thu, 06 Dec 2012 10:19:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktion]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Bildungspolitik]]></category>
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		<description><![CDATA[Verbesserungen beginnen mit der Beendigung von Verschlechterungen! „Es geht darum, der derzeitigen Politik den Mythos der Alternativlosigkeit zu nehmen und eine bessere Entwicklung selbst in die Hand zu nehmen.“ Gemeinsame Resolution der Vollversammlungen an der HAW, Uni Hamburg und Rauhes Haus, Okt./Nov. 2012. Seit Jahren werden auch in Hamburg – einer der reichsten Städte der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>Verbesserungen beginnen mit der Beendigung von Verschlechterungen!</h3>
<p style="text-align: justify;"><em>„Es geht darum, der derzeitigen Politik den Mythos der Alternativlosigkeit zu nehmen und eine bessere Entwicklung selbst in die Hand zu nehmen.“</em> Gemeinsame Resolution der Vollversammlungen an der HAW, Uni Hamburg und Rauhes Haus, Okt./Nov. 2012.</p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">
Seit Jahren werden auch in Hamburg – einer der reichsten Städte der Welt – völlig unnötig öffentliche Ausgaben für Soziales, Bildung, Kultur und Gesundheit gekürzt. Das hat schweren Schaden angerichtet. Die aktuelle Haushaltsplanung des Hamburger Senats wird der erforderlichen Umkehr nicht gerecht.</p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">
Gewerkschaften, Sozialverbände und verschiedene Einrichtungen begehren zunehmend solidarisch für eine menschenwürdige Entwicklung auf.<br />
Mit der Solidarität wachsen die Ansprüche, auf Grundlage einer zu erkämpfenden Beendigung von Verschlechterungen, den Inhalt der Arbeit erweitert positiv zu bestimmen und zu verwirklichen:<br />
Sozialer Wohnungsbau soll neu aufgenommen werden.<em> „Ein erster Schritt aus der profitorientierten Wohnungspolitik</em> <em>ist die Schaffung eines kommunalen Wohnungsbestandes verbunden mit einer Ausweitung der Mitbestimmung der</em> <em>Mieterinnen und Mieter.“</em>, schreibt das Bündnis „Mietenwahnsinn stoppen“.<br />
Das „Netzwerk offene Kinder und Jugendarbeit (Nokija)“ fordert, dass junge Menschen in Kinder- und Jugendeinrichtungen von gut ausgebildeten und sozial unbedrängten KollegInnen die erforderliche <em>„Wertschätzung erfahren“</em> und <em>„direkt und unmittelbar an der Ausgestaltung der Aktivitäten beteiligt“</em> sein sollen. In Schulen soll Inklusion Wirklichkeit werden. In sozial offenen Universitäten sollen <em>„Forschung und Lehre [...] zum gestaltenden Eingreifen in</em> <em>die Gesellschaft ermutigen und einer global menschenwürdigen Zivilisation dienen.“</em>, so die Universität Hamburg. Theater, Kleinkunstbühnen u.ä. sollen selber gesellschaftskritische Stücke mit Gegenwartsbezug erarbeiten und aufführen können – die Betriebsräte mehrerer Theater schreiben in einem offenen Brief: „<em>Wir sind der Auffassung, dass in Krisenzeiten wie diesen nicht weniger, sondern mehr Kultur nötig ist.“</em> Museen und Bücherhallen sollen der Aufklärung der gesamten Bevölkerung dienen.<br />
Jüngst beschlossen: <em>„Die medizinische Fakultät [der Universität Hamburg] will als universitäre Einrichtung zur</em> <em>größtmöglichen Förderung der medizinischen Wissenschaft und damit der Gesundheitsförderung der Bevölkerung zur</em> <em>‚Entwicklung einer humanen, demokratischen und gerechten Gesellschaft‘ (Leitbild der Universität) beitragen.“</em></p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">
Mit der Unterschriftenkampagne „Verbesserungen beginnen“ engagieren sich zahlreiche Hamburger dafür, <em>„dass die öffentlichen Etats der Einrichtungen für Soziales, Bildung, Kultur und Gesundheit in Hamburg mindestens stabil gehalten werden einschließlich des vollständigen Ausgleichs von Tarifsteigerungen und Inflation.“</em> Die bis dahin gesammelten Unterschriften sollen im Rahmen der Demo an die Bürgerschaft übergeben werden.</p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">
<em>„Und die Leute werden es schon verstehen, wenn wir ihnen sagen, daß sie in Folge alle Tage Rindfleisch statt Kartoffeln</em> <em>essen sollten, und weniger arbeiten und mehr tanzen werden. Verlassen Sie sich darauf, die Menschen sind keine Esel.“</em> Heinrich Heine: „Deutschland. Ein Wintermärchen“, Caput I, 1844.</p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">
Eine positive Entwicklung zu erstreiten, ist unser aller Angelegenheit.</p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: center;"><strong>Demonstration:</strong><br />
„Verbesserungen beginnen mit der Beendigung von Verschlechterungen“<br />
am Dienstag, den 11.12.2012, ab 12 Uhr,<br />
vom Dammtorbahnhof/Dag-Hammarskjöld-Platz (UHH) und Berliner Tor (HAW)<br />
über den Hachmannplatz zum Ballindamm</p>
<p style="text-align: center;">Unterschriftenlisten: www.verbesserungen-beginnen.de</p>
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		<title>Gegen den Scheiß müssen wir was machen! &#8211; VV zur Masterplatz-Problematik</title>
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		<pubDate>Mon, 03 Dec 2012 20:56:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bachelor-Master]]></category>
		<category><![CDATA[FB Erziehungswissenschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Hochschulpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Bachelor]]></category>
		<category><![CDATA[Master]]></category>
		<category><![CDATA[VV]]></category>

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		<description><![CDATA[Einladung zur studentischen Vollversammlung der Lehramt-Studierenden am Donnerstag, 6.12. um 16 Uhr in ESA W, Raum 221 Erstmalig haben zu diesem Wintersemester nicht alle Bachelor-Absolvent_innen der Lehramtsstu­diengänge an der Universität Hamburg einen Masterplatz erhalten. Insgesamt betrifft dies mindes­tens 28 Kommiliton_innen. Damit ist eingetroffen, wovor wir, der Fachschaftsrat Erziehungswissenschaft/Lehramt, schon seit Einführung der Bachelor-/Master-Studiengänge immer wieder [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div>
<h3 style="text-align: left;" align="center"><strong>Einladung zur studentischen Vollversammlung der Lehramt-Studierenden am Donnerstag, 6.12. um 16 Uhr in ESA W, Raum 221 </strong></h3>
</div>
<p>Erstmalig haben zu diesem Wintersemester nicht alle Bachelor-Absolvent_innen der Lehramtsstu­diengänge an der Universität Hamburg einen Masterplatz erhalten. Insgesamt betrifft dies mindes­tens 28 Kommiliton_innen.</p>
<p>Damit ist eingetroffen, wovor wir, der Fachschaftsrat Erziehungswissenschaft/Lehramt, schon seit Einführung der Bachelor-/Master-Studiengänge immer wieder gewarnt haben: Entgegen anderslau­tender Beteuerungen der letzten Jahre sind nicht ausreichend Masterplätze vorhanden um allen Stu­dierenden den Abschluss ihres Lehramtsstudiums zu ermöglichen. Hieran wird erneut deutlich, dass die künstliche Trennung der Lehramtsstu­diengänge in Bachelor und Master ein dringend zu korri­gierender Grundfehler der Bologna-Reform ist. Denn der Bache­lor-Abschluss entspricht lediglich dem halben Lehramtsstudium.</p>
<p>Die Lehramtsstudierenden, die keinen Mas­terplatz erhalten, können ihr Studium nicht fortsetzen und werden gezwungen ihr Studi­um mit einer Bachelor-Qualifi­zierung abzu­brechen. Diese Situation ist für die Betroffe­nen eine persönliche Kata­strophe: Nach mehreren Semestern Studi­um in der Bache­lor-Mühle werden sie ak­tuell durch ein will­kürliches und absurdes Noten- und Auslese­system gezwungen, ihr Studium abzubre­chen und stehen vor­erst mit einem nur halb­en Lehramtsstudium auf der Straße. Denn einen &#8220;Bachelor of Education&#8221; gibt es nicht. Das vollständige Lehramtsstudium ist erst mit dem &#8220;Master of Education&#8221; abgeschlos­sen. Durch die nun bestätigten fehlenden Masterkapazitäten steigt zudem noch einmal der Druck auf uns Studierende und fördert das Konkurrenzverhalten untereinan­der.</p>
<p>Wir halten das für einen Skandal, der nicht so einfach hingenommen werden kann!</p>
<p>Gemeinsam mit Vertreter_innen des AStA und euch möchten wir uns deshalb am 6. Dezember auf einer Vollversammlung über das Master-Problem austauschen und diskutieren, wie wir jetzt vorge­hen können, um eine Masterplatz-Garantie für alle zu erreichen. Auf der Vollversammlung könnten dann auch Arbeitsgruppen entstehen, die weitere Aktionen und Proteste planen. Es ist wichtig, dass sich jetzt viele an diesen Aktivitäten beteiligen, damit ein selektionsfreier Bachelor-Master-Über­gang möglichst schnell umgesetzt wird!</p>
<p>Zur Anregung findet ihr sich unten einen Resolutionsentwurf zur Master-Problematik, der am letz­ten Donnerstag auf der FSR-Wahl-Vollversammlung diskutiert wurde.<strong></strong></p>
<p style="text-align: left;" align="right"><em>Fachschaftsrat Erziehungswissenschaft/Lehramt</em></p>
<h3 style="text-align: left;" align="right"></h3>
<h3 style="text-align: left;" align="center"><em><strong>Resolutionsentwurf<span id="more-1105"></span></strong></em></h3>
<h3 style="text-align: left;"> <strong>Der Master: Ein Desaster!</strong></h3>
<p style="text-align: left;" align="center"> Mit großer Verärgerung nehmen wir zur Kenntnis, daß über 130 Studierende, die ihr Lehramtsstudium im Master in Hamburg fortsetzen wollten, keinen Masterplatz erhalten haben. Unter ihnen sind mindestens 28 Studierende, die bislang an der Universität Hamburg Lehramt studiert haben.</p>
<p> Diese Situation ist für die betroffenen Menschen eine persönliche Katastrophe: Nach mehreren Semestern Studium in der Bachelor-Mühle werden sie aktuell durch ein willkürliches und absurdes Noten- und Auslesesystem gezwungen, ihr Studium abzubrechen und stehen vorerst mit einem nur halben Lehramtsstudium auf der Straße. Denn: Bachelor-Lehrer_innen gibt es nicht und sollte es auch nicht geben.</p>
<p>Für alle aktuellen und zukünftigen Studierenden bedeutet diese Situation ebenfalls eine weitere Zuspitzung der restriktiven Unkultur im Credit-Point-, Workload-, Anwesenheits- und Module-geprägten Studium: Durch die nun dokumentierten fehlenden Masterkapazitäten steigt noch einmal der Konkurrenzdruck unter den Kommiliton_inn_en.</p>
<p>Hier zeigt sich, daß die technokratische Vorstellung eines in Jahrgangskohorten geplanten Studiums mit statistisch kalkulierbar Studienverläufen gescheitert ist. Bildung und Wissenschaft sind lebendige Prozesse mit persönlich spezifischen Verläufen, Überraschungen und neuen inhaltlichen Initiativen. Eine Studienreform, die dies als Prämisse nimmt, ist dringend erforderlich.</p>
<p>An dem aktuellen Desaster für den Lehramtsmaster zeigt sich beispielhaft, daß die künstliche und selektive Trennung des Studiums in Bachelor und Master ein dringend zu korrigierender Grundfehler der Bologna-Reform ist.</p>
<p><strong>Wir fordern:</strong></p>
<ul>
<li>die Fakultätsleitung auf, dem FSR zu ermöglichen, alle betroffenen Studierenden, die ihr in Hamburg begonnenes Lehramtsstudium nicht im Master fortsetzen können, schriftlich zu einem gemeinsamen Treffen einzuladen, auf dem Lösungen und ein gemeinsames Vorgehen beraten werden können,</li>
</ul>
<ul>
<li>Fakultätsleitung und Präsidium auf, eine akute Lösung zu finden, welche den Studierenden umgehend die Rückkehr in den Studierendenstatus ermöglicht (z.B. nach dem Vorbild der üblichen Praxis für Bachelor-Absolventen*inn_en in ungraden Semestern), weil der Verlust desselben diverse soziale Probleme nach sich zieht,</li>
</ul>
<ul>
<li>die Wissenschaftsbehörde auf, endlich das Hamburgische Hochschulgesetz zu novellieren und darin zum einen wieder klassische Studiengänge anstelle des Bachelor/Master-Systems und zum anderen die inklusiven Zulassung zum Master gleich mit der Bachelorzulassung zu ermöglichen,</li>
</ul>
<ul>
<li>die Schulbehörde auf, sich mit uns gemeinsam gegen das Unding organisierter Lehramtsausbildungsabbrüche einzusetzen, insbesondere vor dem Hintergrund der großen Herausforderung einer sinnvolle Gestaltung der inklusiven Schule,</li>
</ul>
<ul>
<li>die Hamburgische Bürgerschaft auf, der Universität die notwendigen finanziellen Mittel für einen selektionsfreien Bachelor-Master-Übergang ab sofort zur Verfügung zu stellen.</li>
</ul>
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		<title>FSRe Wiedergewählt</title>
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		<pubDate>Mon, 03 Dec 2012 20:39:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[FB Erziehungswissenschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Hochschulpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Über die FSRe]]></category>
		<category><![CDATA[FSR-Wahl]]></category>

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		<description><![CDATA[Auf der VV am 29.11. wurde sowohl der FSR Erziehungswissenschaft Lehramt und als auch der FSR Bildungs- und Erziehungswissenschaft wiedergewählt. Zur Information findet ihr unten das aktuelle Wahlprogramm. Generell möchten wir aber gerne nochmal alle Interessierten einladen, zu unserer öffentlichen Sitzung jeden Mittwoch ab 16.00 Uhr in Raum 035a zu kommen! Es ist gerade einiges [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auf der VV am 29.11. wurde sowohl der FSR Erziehungswissenschaft Lehramt und als auch der FSR Bildungs- und Erziehungswissenschaft wiedergewählt. Zur Information findet ihr unten das aktuelle Wahlprogramm. Generell möchten wir aber gerne nochmal alle Interessierten einladen, zu unserer öffentlichen Sitzung jeden Mittwoch ab 16.00 Uhr in Raum 035a zu kommen! Es ist gerade einiges in Bewegung am Fachbereich und auch in gesamtuniversitär!</p>
<p style="text-align: left;" align="center"> <strong>Wahlprogramm der Fachschaftsräte Bildungs- und Erzie­hungswissenschaft und Lehramt an allgemeinbildenden Schulen – November 2012</strong></p>
<p>Die europäische Standortpolitik mit Austeritätsdogma, Abwicklung von Sozial­staatlichkeit,  Aufrüstung und Diktatur der Märkte ist wuchtig gegen die Wand gefahren: Wir haben Krise. Die dazugehörige Hochschulpolitik mit Bologna-Pro­zess, Studiengebühren und Managementstrukturen statt Demokratie ist ebenfalls grundsätzlich in Frage gestellt. Der Ausgang aus dieser Sackgasse gelingt nur mit einem grundlegenden Richtungswechsel, auch in Bildung und Wissenschaft. Es müssen Bedingungen für kritische Wissenschaften geschaffen werden, die bewusst ihre gesell­schaftliche Verantwortung für eine Humanisierung der Lebens­bedingungen Aller wahrnehmen. Unser Anspruch ist die Universität als ein Ort, an dem den Studie­renden eine eigenständige Gestaltung ihres Studiums möglich ist. Mit der Abschaffung der Studiengebühren, dem Dies Academicus zur Reform des Bachelor/Master-Systems und dem bundesgerichtlichen Urteil über den ver­fassungswidrig undemokratischen Charakter des geltenden Hochschul­rechts ist eine Kehrtwende bereits begonnen. Ob es lediglich bei Korrekturen bleibt oder aber die Rückeroberung der Universität als erfreulicher Bildungsort gelingt, hängt erheblich von weiterem studentischem Engagement ab.</p>
<p>An Fortführung und Ausbau einer solidarischen studentischen Bewegung für Ver­besserungen möchten wir in den kommenden Semestern weiter arbeiten und ge­ben uns dafür das folgende Programm:</p>
<p><strong> I. Hochschulpolitik</strong></p>
<p><strong>a.) Kürzungen und Schuldenbremse</strong></p>
<p>Der politische Senat in Hamburg macht Politik mit der Schuldenbremse. Die ver­weigerte Berücksichtigung von Inflation und Tarifsteigerungen in den öffentli­chen Etats bedeutet die schleichende aber stete Zerstörung der Einrichtungen für Bildung, Soziales, Kultur und Gesundheit. Dem entgegen kämpfen wir für die po­litische Orientierung an den realen Bedürfnissen und Bedarfen der Menschen. Eine auskömmliche Finanzierung u.a. der Wissenschaftseinrichtungen ist notwen­dig für eine sinnvolle gesellschaftliche Entwicklung. Geld ist genug da – allemal in der reichen Stadt Hamburg mit der höchsten Millionärsdichte in der BRD. Wir beteiligen uns an stadtpolitischen Bündnissen gegen die Kürzungspolitik und un­terstützen die Kampagne „Verbesserungen beginnen mit der Beendigung von Ver­schlechterungen“ zur Überwindung der Schuldenbremse und der damit einherge­henden Sparmaßnahmen im Bildungs- und Sozial- und Kulturbereich. Wir enga­gieren uns da­für, dass die Mitglieder der Universität gemeinsam für die bedarfs­deckende Fi­nanzierung kämpfen, statt sich untereinander in Konkurrenz um zu knappe Mittel zu begeben.</p>
<p><strong>b.) Aktiv gegen ein restriktives Bachelor-/Master-System</strong></p>
<p>Nicht zuletzt durch die studentischen Aktionen der vergangenen Semester (z.B. Bildungsstreik, Audimax-Besetzung und die Konferenz „Schöne neue Bildung?“) hat sich an der gesamten Universität und auch speziell an unserer Fakultät mehr­heitlich die Auffassung durchgesetzt, dass die Studienbedingungen im Ba/Ma­-System so nicht hinzunehmen sind und dringend grundlegend verändert werden müssen. Dementsprechend gab es einen uniweiten Dies Academicus zur Studien­reform, auf dem die Mitglieder der Universität diskutiert haben, in welche Rich­tung es gehen soll. Ergebnis waren weitreichende Anforderungen an die Studien­reform.</p>
<p>Exemplarisch sind das: Abschaffung der Modulfristen, Reduktion von Prüfungen, Ermöglichung von mehr Wahlfreiheit, grundlegende Reform des ABK-Bereichs, ein stärker inhaltlich und weniger formal bestimmtes Studium, der Ausbau von Orientierungseinheiten und Tutorien und Masterplätze für alle (die wollen).</p>
<p>Nun sind wir alle gefragt, diese Ergebnisse auch tatsächlich umzusetzen. In den letzten Semestern haben wir uns dafür sehr auf die Ausschussarbeit konzentriert. Im Fakultätsausschuss für Lehre, Studium und Studienreform arbeiten wir mit daran die Modulfristen abzuschaffen. Um zügig zu weitreichenden Verbesserun­gen zu kommen, ist sinnvoll, dass sich noch mehr Aktive engagieren und so den politischen Druck erhöhen.</p>
<p>Gegen die Änderung des aktuellen Studiensystems wird u.a. angeführt, dass das Campus Management System STiNE es nicht anders ermögliche. Wir meinen: Ein Hilfsprogramm der Verwaltung darf nicht zur anonymen Durchsetzung von Restriktionen dienen. Wir setzen uns für ein offenes Verwaltungssystem ein, das die menschliche Kommunikation befördert und das Studium unterstützt.</p>
<p>Wir werden uns weiter für Strukturen einsetzen, die eine eigenständige Gestaltung des Studiums ermöglichen, das nicht an den vorgeblichen Erfordernisse des (Ar­beits-)Marktes ausgerichtet ist, sondern an den Interessen der Studierenden, Leh­renden und dem Wohl der Gesellschaft. Wir treiben dies im gesamtuniversitären und hochschulübergreifenden Kontext voran und arbeiten aktiv in den verschiede­nen Ausschüssen der Fakultät sowie im Fakultätsrat an konkreten Umsetzungen.</p>
<p><span id="more-1097"></span></p>
<p><strong>c.) Soziale Öffnung der Hochschule: Gebührenfreiheit und Mobilität für Alle</strong></p>
<p>Studiengebühren waren und sind ein wesentliches Instrument zur Kommerziali­sierung des Studiums. Nach der erfolgreich erkämpften Abschaffung der allge­meinen Studiengebühren in Hamburg wollen wir uns dafür einsetzen, dass diese für die gesamte Republik abgeschafft werden. In Hamburg müssen auch die üb­riggebliebenen Verwaltungsgebühren fallen.</p>
<p>Studierende in Hamburg bezahlen für ihr Semesterticket zu viel und auch die allgemeinen Fahrkartenpreise steigen in Hamburg Jahr für Jahr; Mobilität wird so immer weiter einschränkt und sozial selektiv. Mobilität ist jedoch ein Grundbedürfnis und öffentlich für alle zu gewährleisten. Deshalb setzen wir uns sowohl für ein günstigeres Semesterticket für Studierende als auch für günstigere HVV-Tarife im allgemeinen ein, mit dem Ziel langfristig einen kos­tenlosen öffentlichen Personennahverkehr zu erreichen. Hierzu wollen wir unter anderem die Kampagne „HVV umsonst“ unterstützen.</p>
<p><strong>d.)</strong><strong> </strong><strong>Demokratische</strong><strong> </strong><strong>Verfassung</strong><strong> </strong><strong>für</strong><strong> </strong><strong>Universität</strong><strong> </strong><strong>und</strong><strong> </strong><strong>Fakultät</strong></p>
<p>Demokratische Entscheidungsfindung ist eine elementare Grundlage dafür, dass die Mitglieder der Hochschule „zur Entwicklung einer humanen, demokratischen und gerechten Gesellschaft beitragen“ können (Leitbild der Uni). Wir setzen uns deshalb für den Erhalt und Ausbau demokratischer Mitbestimmungsmöglichkei­ten aller Mitgliedergruppen über die Hochschulentwicklung ein.  Insbesondere setzen wir uns dafür ein, dass die längst überfällige Novellierung des Hamburgi­schen Hochschulgesetzes nicht weiter verschleppt wird. Der Konflikt zwischen der in der Uni gebildeten Position für eine Rückkehr zu einer starken Mitgliederu­niversität und der von der Handelskammer und anderer Unternehmenslobby ver­folgten Absicht, über Hochschulrat, Ziel- und Leistungsvereinbarungen und Dritt­mittelabhängigkeit die Wissenschaftsinhalte bestimmen zu können, ist zugunsten der Demokratie zu entscheiden. Wir sprechen uns dafür aus, den Hochschulrat so wie die Studiengebühren als Element verfehlter neoliberaler Hochschulgestaltung Geschichte werden zu lassen.</p>
<p>Für eine fakultäts- und fächerübergreifende Kooperation wollen wir die Gremien­aktivitäten stärken, fortführen und aktive Arbeitskreise bilden und fördern. Um das studentische Engagement zu stärken, wollen wir initiieren, dass in den Ein­führungsveranstaltungen der Erstsemester „Jahrgangssprecher_innen“ gewählt werden.</p>
<p><strong>e.) Engagement gegen Rechts</strong></p>
<p>Die Ereignisse rund um die Verquickung von sogenanntem Verfassungsschutz und NSU haben die „Extremismustheorie“ als den ideologischen Unsinn entlarvt, der sie schon immer war. Genauso wie ihre Vorgängerin, die „Totalitarismustheorie“, hat sie die Funktion, rechte Gewalt zu verharmlosen und „Linksabweichler“ zu kriminalisieren. Ein Unsinn, der dazu führt, dass Rassist_innen über Jahre unbe­helligt morden können und Antifaschist_innen – die sich der rechten Mörderban­de in den Weg stellen – kriminalisiert werden.</p>
<p>Rassismus, Antisemitismus, Biologismus, Sexismus und andere menschenfeindli­che Ideologien müssen in ihren Inhalten ernsthaft und sachlich behandelt und be­kämpft werden. Diese Ideologien sind gesellschaftlich weit verbreitet und finden sich damit auch in der Universität, wobei rechte Weltbilder Konglomerate sämtli­cher menschenfeindlicher Ideologien sind. Dies haben z.B. die Heitmeyer-Studien zur &#8216;gruppenbezogenen Menschenfeindlichkeit&#8217; sowie Studien der Friedrich-Ebert­-Stiftung deutlich gezeigt. Menschenfeindliche Ideologien und Ideologeme haben an der Universität und in der Wissenschaft nichts zu suchen, genauso we­nig wie Auffassungen, die Menschenfeindschaft verharmlosen, wie die „Extre­mismustheorie“. Abweichungen von einer selbstbehaupteten Position „der Mitte“ aus als extremistisch zu definieren, ist Willkür und genügt in keiner Weise wissenschaftlichen Ansprüchen. An der Universität muss entschieden gegen die menschenfeindlichen rechten Ideologien vorgegangen werden.</p>
<p><strong>II. Kritische Information und Vernetzung</strong></p>
<p>Wir wollen die Kooperation mit anderen Fachschaftsaktiven weiter ausbauen und uns für Bedingungen stark machen, die studentische Kooperation ermöglichen.<br />
Dazu gehört im Einzelnen:</p>
<p><strong>a.) Information und Öffentlichkeitsarbeit</strong></p>
<p>Wir haben wöchentliche öffentliche Treffen, sind präsent mit Flugblättern und an­deren Publikationen (z.B. der Zeitschrift „PI-Rat“), bieten regelmäßige Sprechzei­ten an, pflegen eine FSR-Homepage (www.fsr-erzwiss.de), haben eine Pinnwand und zeitweise Infotische im Foyer als Informations-, Diskussions- und Kommuni­kationsmöglichkeiten.</p>
<p><strong> b.) Konkrete Hilfestellung</strong></p>
<p>Bei Konflikten in Veranstaltungen, mit DozentInnen oder bei der Studienorganisa­tion bieten wir Hilfestellung in Kooperation mit dem Studierendenzentrum. Dies verstehen wir nicht als ein einseitiges Serviceangebot, sondern vielmehr als Hilfe zur Selbsthilfe. So versuchen wir gemeinsam mit den Betroffenen Lösungen für Probleme zu finden.</p>
<p><strong> c.) Vernetzung</strong></p>
<p>Wir wollen die Kooperation mit Fachschaftsaktiven, den anderen Fachschaftsrä­ten an der Fakultät (Sonderpädagogik, Psychologie und Sport), mit der Fach­schaftsrätekonferenz (FSRK) und den studentischen Fakultätsratsvertreter_innen ausbauen, sowie uns an der Ausgestaltung der vom AStA in Leben gerufenen Fachschaftsräteversammlung (FSRV) beteiligen, um gemeinsam für die Interessen der Studierenden zu streiten. Des Weiteren wollen wir die Zusammenarbeit mit der OE-Tutorenschaft intensivieren um den gesellschafts- und hochschulpolitischen Bezug der OE zu stärken.</p>
<p><strong> d.) Veranstaltungen und Kulturabende</strong></p>
<p>Mit Veranstaltungen zu aktuellen bildungs- und hochschulpolitischen Themen, Podiumsdiskussionen, Vollversammlungen, Kulturabenden, Konzerten und Partys wollen wir Gelegenheiten für den Austausch zwischen den Mitgliedern des Fach­bereichs fördern. Derartiges Engagement werden wir weiter gerne unterstützen.</p>
<p align="right"><strong> </strong></p>
<p align="right"><strong>www.fsr-erzwiss.de</strong></p>
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		<item>
		<title>Pressemitteilung zu den fehlenden Masterplätzen in den Lehramtsstudiengängen</title>
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		<pubDate>Wed, 21 Nov 2012 15:49:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bachelor-Master]]></category>
		<category><![CDATA[Presseerklärung]]></category>
		<category><![CDATA[Studium]]></category>

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		<description><![CDATA[Erstmalig haben zu diesem Wintersemester nicht alle Bachelor-Absolvent_innen der Lehramtsstudiengänge an der Universität Hamburg einen Masterplatz erhalten. Insgesamt betrifft dies mindestens 28 Kommiliton_innen. Damit ist eingetroffen, wovor der Fachschaftsrat Erziehungswissenschaft/Lehramt schon seit Einführung der Bachelor-/Master-Studiengänge immer wieder gewarnt hat: Entgegen anderslautenden Beteuerungen der letzten Jahre sind nicht ausreichend Masterplätze vorhanden um allen Studierenden den Abschluss [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Erstmalig haben zu diesem Wintersemester nicht alle Bachelor-Absolvent_innen der Lehramtsstudiengänge an der Universität Hamburg einen Masterplatz erhalten. Insgesamt betrifft dies mindestens 28 Kommiliton_innen.</p>
<p>Damit ist eingetroffen, wovor der Fachschaftsrat Erziehungswissenschaft/Lehramt schon seit Einführung der Bachelor-/Master-Studiengänge immer wieder gewarnt hat: Entgegen anderslautenden Beteuerungen der letzten Jahre sind nicht ausreichend Masterplätze vorhanden um allen Studierenden den Abschluss ihres Lehramtsstudiums zu ermöglichen. Außerdem ist die künstliche Trennung der Lehramtsstudiengänge in Bachelor- und Master-Studiengänge ein Grundfehler der Bologna-Reform. Denn der Bachelor-Abschluss entspricht lediglich dem halben Lehramtsstudium.</p>
<p>Die Lehramtsstudierenden, die keinen Masterplatz erhalten, können ihr Studium nicht fortsetzen und werden gezwungen ihr Studium mit einer Bachelor-Qualifizierung (Bachelor of Science oder Bachelor of Arts) abzubrechen. Einen Bachelor of Education gibt es nicht. Das vollständige Lehramtsstudium ist erst mit dem Master of Education abgeschlossen.</p>
<p>Zudem erhöht eine beschränkte Zulassung zu den Masterstudiengängen den Druck auf die Studierenden und fördert das Konkurrenzverhalten untereinander, was einem sinnvollen Studium abträglich ist. Auch in Hinblick auf den Lehrer_innenmangel in Hamburg ist es fatal, mit der Master-Selektion Lehramtsstudierende zu einem Studienabbruch zu zwingen.</p>
<p>Lars Grote vom Fachschaftsrat Erziehungswissenschaft/Lehramt: „Das ist ein Skandal! Wir fordern die sofortige Umsetzung eines selektionsfreien Bachelor-Master-Übergangs, insbesondere für die Lehramtsstudiengänge.“ Felix Schäfer vom Fachschaftsrat Erziehungswissenschaft/Lehramt ergänzt: „Ermöglicht werden könnte dies durch eine gleichzeitige Zulassung zum Master für alle (Lehramts-)Studienanfänger_innen, mit der Möglichkeit, das Studium durch einen Bachelorabschluss qualifiziert abzubrechen.“</p>
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		<title>Heiß auf einen heißen Herbst?! &#8211; Erzwiss.-VV + Grillen&amp;Chillen am 18.10.</title>
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		<pubDate>Thu, 11 Oct 2012 08:08:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[FB Erziehungswissenschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltung]]></category>
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		<category><![CDATA[Subkultur-Paranoia]]></category>
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		<description><![CDATA[ErzWiss-Vollversammlung &#8211; Do., d. 18. 10. 2012, 16 Uhr in Raum 05 (VMP 8) Grillen &#38; Chillen &#8211; Do., d. 18.10.2012, ab 18 Uhr im Subkultur-Paranoia Auf studentische Initiative wurde im Jahr 2011 die Kampagne &#8220;Kampf um die Zukunft&#8221; ins Leben gerufen, um in Kooperation mit anderen Einrichtungen im sozialen und kulturellen Bereich u.a. für [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>ErzWiss-Vollversammlung &#8211; Do., d. 18. 10. 2012, 16 Uhr in Raum 05 (VMP 8)</strong></p>
<p><strong>Grillen &amp; Chillen &#8211; Do., d. 18.10.2012, ab 18 Uhr im Subkultur-Paranoia</strong></p>
<p>Auf studentische Initiative wurde im Jahr 2011 die Kampagne &#8220;Kampf um die Zukunft&#8221; ins Leben gerufen, um in Kooperation mit anderen Einrichtungen im sozialen und kulturellen Bereich u.a. für eine bedarfsdeckende Finanzierung der Hochschulen zu kämpfen. Die dann im August 2011 von Uni-Präsident Dieter Lenzen unterzeichnete Hochschulvereinbarung mit der Wissenschaftsbehörde gab zwar Planungssicherheit (die es vorher nicht gab), aufgrund von Inflation und Tariferhöhungen wird der Uni-Etat jedoch real sinken, würden die Hochschulvereinbarungen umgesetzt und eingehalten werden. Hier spiegelt sich für die Hochschulen das, was in der gesamten Stadt ein zentrales Problem ist: Vom Hamburger Senat wurde eine Schuldenbremse verabschiedet.</p>
<p>Sie bedeutet eine Aufrechterhaltung und Verschärfung der erheblichen Kürzungen im sozialen und kulturellen Bereich, von denen die Stadt schon seit Jahren betroffen ist. Deshalb wollen wir den Kampf um die Zukunft wieder aufgreifen und weiterentwickeln.</p>
<p>In der Hochschulvereinbarung ist erfreulicherweise versprochen, dass es Masterplätze für Alle geben soll. (Dies ist vor dem Hintergrund der Schuldenbremsen-Politik und der nach wie vor bestehenden Unterfinanzierung der Uni allerdings schwer umzusetzen.) Die Forderung nach Masterplätzen für Alle ist nur eine von vielen für eine wirkliche Reform des Bachelor- Master-Systems. Ein ganzer Katalog von Reformmaßnahmen um das Studium wieder wissenschaftlicher und offener für die eigenständige Gestaltung zu machen, ist Ergebnis der Auseinandersetzung auf dem Dies Academicus im April 2012 und steht nun vor der Umsetzung. Das aktive Engagement einer größeren Zahl von Studierenden ist entscheidend dafür, dass die geplanten Veränderungen auch zügig Wirklichkeit werden.</p>
<p>Es gibt also genug Gründe für einen heißen Herbst, den aktive studentische Gruppen, der AStA und die Landes-ASten-Konferenz angekündigt haben.</p>
<p>Lasst uns die Ausrichtung der Uni selbst in die Hand nehmen!</p>
<p>Um unseren Teil zu einem heißen Herbst beizutragen, wollen wir das Semester gemeinsam und aktiv einläuten.</p>
<p>So wollen wir mit Euch am 18.10. (Donnerstag) um 16 Uhr mit einer Vollversammlung in Raum 05 starten, auf der die weitere Perspektive gegen die Kürzungen und für die Studienreform diskutieren wollen. (&#8230; so wie weiteres, was Euch unter den Nägeln brennt.)</p>
<p>Darüber hinaus wollen wir auf Initiative einiger Fachschaftsaktiver mit Euch im Subkultur-Paranoia (VMP8, im Souterrain unter dem schwarzen Theaterwürfel) grillen, Bier trinken&#8230;eben feiern und schnacken.</p>
<p>Leitet die Einladung gerne an weitere Kommilitoninnen und Kommilitonen aus der Erziehungswissenschaft weiter! Wir freuen uns auf Euch!</p>
<p>Euer FSR Erzwiss und Fachschaftsaktive</p>
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		<title>Tipps für das Überschreiten der Regelstudienzeit im Bachelor-Studium</title>
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		<pubDate>Wed, 10 Oct 2012 12:34:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bachelor-Master]]></category>
		<category><![CDATA[Studium]]></category>
		<category><![CDATA[Bachelor]]></category>
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		<category><![CDATA[Modulfrist]]></category>
		<category><![CDATA[Regelstudienzeit]]></category>

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		<description><![CDATA[Den folgenden Text haben wir als Ergänzung zu den Darstellungen der aktuellen Rahmenbedingungen des Studiums im Rahmen der Orientierungseinheit verfasst. Er richtet sich in erster Linie an StudienanfängerInnen, bietet aber sicherlich auch für spätere Semester hilfreiche Hinweise für eine alternative Studienplanung. MUSS ich den Bachelor denn wirklich in 6 Semestern schaffen? Diese Frage stellt sich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Den folgenden Text haben wir als Ergänzung zu den Darstellungen der aktuellen Rahmenbedingungen des Studiums im Rahmen der Orientierungseinheit verfasst. Er richtet sich in erster Linie an StudienanfängerInnen, bietet aber sicherlich auch für spätere Semester hilfreiche Hinweise für eine alternative Studienplanung.</em></p>
<p><span style="font-size: medium;"><strong>MUSS ich den Bachelor denn wirklich in 6 Semestern schaffen? </strong></span></p>
<p>Diese Frage stellt sich sicher für einige von euch, nachdem ihr in der OE-Woche gehört habt, was ihr alles in den kommenden sechs Semestern studieren sollt. Die Antwort ist ja und nein.</p>
<p>Doch bevor wir dieser Frage nachgehen, noch eine Vorbemerkung: Wir sind der Meinung, dass es sinnvoll ist, das Bachelorstudium auszudehnen, da sechs Semester nicht ausreichen können, um das Studium ausreichend zu vertiefen und auch mal über den „Modulrand“ hinauszuschauen. Hinzu kommt, dass wir Studierende nicht nur Empfänger_innen von „Stoff“ sind, sondern Mitglieder einer Universität, die wir mit gestalten können und müssen. Wir möchten euch daher ermutigen, die Regelstudienzeit nicht als Dogma zu verstehen und euch im Folgenden die nötigen Hinweise für eine alternative Studienplanung geben.<span id="more-1084"></span></p>
<p><strong>Zur &#8216;Regelstudienzeit&#8217;</strong></p>
<p>Generell ist die Regelstudienzeit laut Hochschulrahmengesetz diejenige Studienzeit, in welcher ein Abschluss im jeweiligen Studiengang erworben werden KANN (vgl.: <a title="Hochschulrahmengesetz" href="http://www.gesetze-im-internet.de/hrg/__10.html" target="_blank">Hochschulrahmengesetz</a>, § 10 Abs. 2). In den Prüfungsordnungen der Bachelorstudiengänge unserer Fakultät wird eine Regelstudienzeit von 6 Semestern festgelegt. Die Universität habe sicherzustellen, dass das Lehrangebot sowie das Prüfungsverfahren einen Abschluss des Bachelorstudiums nach sechs Semestern ermöglichen (vgl.: z.B. <a title="Prüfungsordnungen" href="http://www.verwaltung.uni-hamburg.de/campuscenter/download/pruefungs-und-studienordnungen/erziehungswissenschaft-psychologie-bewegungswissenschaft.html" target="_blank">Prüfungsordnung der Fakultät für Erziehungswissenschaft, Psychologie und Bewegungswissenschaft für Studiengänge mit dem Abschluss Bachelor of Arts</a>, § 2 Abs. 1). Die Regelstudienzeit ist somit in erster Linie eine Planungsmaßgabe für die Universität, nicht nur für Lehrangebot und Prüfungsorganisation, sondern auch für die Planung der Studiengänge selbst sowie die Festlegung von Ausbildungskapazitäten (vgl.: <a title="Hochschulrahmengesetz" href="http://www.gesetze-im-internet.de/hrg/__10.html" target="_blank">Hochschulrahmengesetz</a>, § 10 Abs. 2). Das heißt aber NICHT, dass ihr euer Bachelorstudium auch in dieser Zeit abschließen MÜSST. Die Uni soll lediglich dafür sorgen, dass ihr es KÖNNT; d.h. das Studium muss in sechs Semestern „studierbar“ sein. Ob das tatsächlich der Fall ist, darüber lässt sich streiten. In den vergangenen Jahren wurde die Regelstudienzeit entgegen ihrer ursprünglichen Funktion zunehmend auch als ordnungspolitisches Instrument gegenüber den Studierenden eingesetzt. Deshalb hat eine Überschreitung der Regelstudienzeit inzwischen auch für die Studierenden gewisse Konsequenzen.</p>
<p>Auf Ebene der Prüfungsordnungen der Bachelorstudiengänge unserer Fakultät heißt es, wer die Regelstudienzeit um MEHR als zwei Semester überschreitet, müsse bis zum achten Semester an einer Studienfachberatung durch Lehrende des jeweiligen Studiengangs teilnehmen. Bei dieser obligatorischen Studienberatung sollen dann „angemessene“ Termine und Fristen für die nach dem achten Semester noch ausstehenden Prüfungen festgelegt werden (vgl.: z.B. <a title="Prüfungsordnungen" href="http://www.verwaltung.uni-hamburg.de/campuscenter/download/pruefungs-und-studienordnungen/erziehungswissenschaft-psychologie-bewegungswissenschaft.html" target="_blank">Prüfungsordnung der Fakultät für Erziehungswissenschaft, Psychologie und Bewegungswissenschaft für Studiengänge mit dem Abschluss Bachelor of Arts</a>, § 3 Abs. 2 und 3). Es wird allerdings nicht genauer definiert, in welchem Zeitraum sich diese individuell vereinbarten Termine bewegen sollen. Letztlich kommt es also darauf an, welche Absprachen ihr mit den jeweiligen beratenden Lehrenden trefft. Dem muss dann lediglich noch der jeweilige Prüfungsausschuss zustimmen. Um das Bachelorstudium auf acht Semester zu entzerren, müsst ihr allerdings nichts Weiteres veranlassen.</p>
<p><strong>Modullaufzeit und Modulfristen</strong></p>
<p>Solltet ihr euch für eine solche Entzerrung entscheiden, beachtet bei eurer Planung die Fristen für die einzelnen Module eures Studiengangs. Generell gilt für die Studiengänge unserer Fakultät, dass die Frist für das Ablegen der Modulprüfung doppelt so lange wie die „normale“ Modullaufzeit ist. Diese „normale“ Modullaufzeit ist als Wegweiser für eine Studienplanung nach Regelstudienzeit zu verstehen, nicht als Pflicht. Für ein auf zwei Semester angelegtes Modul habt ihr also trotzdem insgesamt vier Semester Zeit. Wann diese Frist beginnt, hängt vom jeweiligen Studiengang ab. Informieren könnt ihr euch, indem ihr die jeweiligen Fachspezifischen Bestimmungen eures Studiengangs (Studienordnung) anschaut. Beim Teilstudiengang Erziehungswissenschaft innerhalb der Lehramtsstudiengänge werden dabei für alle Module Referenzsemester angegeben. Die Modulfrist beginnt automatisch mit dem Erreichen des jeweiligen Referenzsemesters. Beim Bachelorstudiengang Erziehungs- und Bildungswissenschaft werden dagegen keine Referenzsemester angegeben, sodass die Modulfrist erst dann zu laufen beginnt, wenn ihr euch via STINE für das Modul angemeldet habt.</p>
<p>Im November 2011 hat es zum Thema Modulfristen auf Grundlage eines von uns als FSR vorgelegten Antrages folgenden <a title="Fakultätsrats-Beschluss" href="http://webapp5.rrz.uni-hamburg.de/fsr-db/wordpress/?paged=2" target="_blank">Beschluss in unserem Fakultätsrat</a> gegeben: „Die formalen Vorgaben für die von der Fakultät zu verantwortenden Studiengänge werden so geändert, dass sämtliche zeitlichen Fristen für das Ablegen von Prüfungen und für das Absolvieren von Modulen oder einzelnen Lehrveranstaltungen abgeschafft werden.“. Allerdings sind die Prüfungsordnungen und Fachspezifischen Bestimmungen aufgrund (vorgeschobener) rechtlicher Bedenken bisher noch nicht entsprechend geändert worden, wofür wir uns seitdem im dafür zuständigen Fakultätsausschuss einsetzen. Wir gehen davon aus, dass die Auseinandersetzung um Modulfristen in diesem Semester zu einem Ergebnis kommen wird und möchten euch dazu aufrufen, mit uns für weniger restriktive Prüfungs- und Studienordnungen zu kämpfen!</p>
<p><strong>Lehrangebot und Studienfinanzierung</strong></p>
<p>Ein weiterer Aspekt für eure Planung ist das Lehrangebot. Wie oben erwähnt, richtet es sich nach einer Verteilung der einzelnen Module auf die Regelstudienzeit. Das heißt, manche Kurse werden nicht jedes Semester, sondern beispielsweise nur im Wintersemester angeboten. Was wann angeboten wird, verraten euch die Vorlesungsverzeichnisse eurer Studiengänge.</p>
<p>Zu guter Letzt hat die Entzerrung des Bachelorstudiums auch finanzielle Auswirkungen; die BAföG-Höchstdauer richtet sich nämlich grundsätzlich nach der Regelstudienzeit des jeweiligen Studiengangs. Eine Förderung über diese Dauer hinaus wird bewilligt, wenn bei euch einer der folgenden gesetzlich anerkannten Gründe vorliegt: Mitwirkung in Hochschulgremien, Krankheit, Verschulden der Hochschule, Erstmaliges Nichtbestehen der Abschlussprüfung, Behinderung, Schwangerschaft, Erziehung eines Kindes unter 10 Jahren.</p>
<p>(Genaueres zu den einzelnen Gründen für eine Verlängerung des Bafögs findet ihr unter <a title="BAföG-Rechner" href="http://www.bafoeg-rechner.de/FAQ/fhd.php?seite=3#gruende" target="_blank">http://www.bafoeg-rechner.de/FAQ/fhd.php?seite=3#gruende</a> oder beim BAföG-Amt sowie bei der BAföG-Beratung des ASTAs.)</p>
<p><strong>Eine alternative Studiengestaltung lohnt sich</strong></p>
<p>All dies mag den Eindruck erwecken, eine alternative Studiengestaltung koste viel Mühe. Trotzdem lohnen sich individuelle Wege, um mehr Freiraum für ein Leben in und außerhalb der Universität zu gewinnen.</p>
<p>Um nochmal auf die Eingangsfrage zurückzukommen: Von Seiten der Universität müsst ihr euer Bachelorstudium jedenfalls keineswegs in sechs Semestern schaffen.</p>
<p>(Aktuelle Prüfungsordnungen sowie Fachspezifische Bestimmungen eurer Studiengänge, Nebenfächer etc. findet ihr unter <a title="Prüfungs- und Studienordnungen" href="http://www.verwaltung.uni-hamburg.de/campuscenter/download/pruefungs-und-studienordnungen/" target="_blank">www.verwaltung.uni-hamburg.de/campuscenter/download/pruefungs-und-studienordnungen/</a>.)</p>
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		<title>&#8220;Für eine konsequente Studienreform&#8221; – Resolution der studentischen Vollversammlung am 23.05.2012</title>
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		<pubDate>Wed, 30 May 2012 16:04:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bachelor-Master]]></category>
		<category><![CDATA[Dokumentation]]></category>
		<category><![CDATA[Uni Hamburg]]></category>
		<category><![CDATA[Bachelor]]></category>
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		<category><![CDATA[Studienreform]]></category>
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		<description><![CDATA[Auf der studentischen Vollversammlung am 23. Mai wurde folgende  Resolution &#8221;Für eine konsequente Studienreform&#8221; nach intensiver Diskussion mehrheitlich beschlossen. Wir dokumentieren sie hier: Für eine konsequente Studienreform Die Studierendenschaft der Universität Hamburg tritt für eine verantwortungsvolle Wissenschaft ein, die auf die Bildung kritisch-mündiger Bürger*Innen und das gesellschaftliche Eingreifen für die Entwicklung von Frieden und allgemeiner Wohlfahrt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auf der studentischen Vollversammlung am 23. Mai wurde folgende  Resolution &#8221;Für eine konsequente Studienreform&#8221; nach intensiver Diskussion mehrheitlich beschlossen. Wir dokumentieren sie hier:</p>
<p><strong>Für eine konsequente Studienreform</strong><br />
Die Studierendenschaft der Universität Hamburg tritt für eine verantwortungsvolle Wissenschaft ein, die auf die Bildung kritisch-mündiger Bürger*Innen und das gesellschaftliche Eingreifen für die Entwicklung von Frieden und allgemeiner Wohlfahrt gerichtet ist. Sie wendet sich damit klar gegen Bildung als &#8220;employablity&#8221; (Arbeitsverwendbarkeit) und &#8220;just-in-time&#8221; Wissenschaft zur Lieferung unmittelbar profitabler Forschungsergebnisse. Mit diesen Maßstäben für die Entwicklung von Bildung und Wissenschaft haben die Mitglieder der Universität im vergangenen Jahr den &#8220;Kampf um die Zukunft&#8221; für die Ausfinanzierung der Hochschule geführt. Sie haben damit auch Einfluß genommen auf das Wissenschaftsverständnis in der Auseinandersetzung um den weiteren Bologna-Prozess. So mußte auf Initiative aus Hamburg die Konferenz der europäischen Minister*Innen für Wissenschaften in Bukarest ihr bisher betriebenes rein marktorientiertes Wissenschaftsverständnis durch die Aufnahme folgender Formulierung relativieren:</p>
<p><em>&#8220;Higher education should be an open process in which students develop intellectual independence and personal self-assuredness alongside disciplinary knowledge and skills. Through the pursuit of academic learning and research, students should acquire the ability confidently to assess situations and ground their actions in critical thought.&#8221;</em></p>
<p>Mit der emanzipatorischen Bildungsabsicht ist es auch an der Uni gelungen, beim &#8220;dies academicus&#8221; vom 17. April 2012 Ansprüche für eine weitgehende Revision des Bachelor-Master-Systems für die gesamte Uni zu verallgemeinern. Diese Hervorbringungen wollen wir weiter vorantreiben. Verantwortungsvolle Wissenschaft für Frieden und soziale Gerechtigkeit und ein entsprechendes Studium sind nur möglich,</p>
<ul>
<li>wenn sie befreit werden von den Fristen für Studienverlauf und Prüfungen einschließlich der Regelstudienzeit als Verhaltensnorm für Studierende,</li>
<li>wenn die Prüfungen in Zahl und Umfang massiv reduziert werden, damit es um kooperative Erkenntnisentwicklung statt angstgeprägte Abfragerei geht,</li>
<li>wenn jedE*r Studierende die Wahl hat in welcher Form sie ihr Prüfungsleistung erbringt (ob Klausur, Referat, Hausarbeit oder andere),</li>
<li>wenn die starre Modularisierung zu Gunsten von Wissenschaft im Prozeß überwunden wird,</li>
<li>wenn der stete Entwicklungscharakter der Wissenschaft auch Ausdruck findet in der erheblichen Reduzierung des Anteils der Pflichtveranstaltungen (Vorlesungen, Praktika, Seminare, etc), zu Gunsten eigenständiger studentischer Studiengestaltung einschließlich des praktischen Vollzug der Abschaffung von Anwesenheitspflicht,</li>
<li>wenn inhaltsfreies Softskillpauken im ABK durch exemplarisch vertiefendes Projektstudium abgelöst wird,</li>
<li>wenn es keine Stufungen im Studium (Ba/Ma) mehr gibt, die auf Selektion und Panikmache gerichtet sind,</li>
<li>wenn durch BaföG für Alle als Vollzuschuß und die Abschaffung aller Studiengebühren die Bildungssubjekte ohne soziale Bedrängungen handeln können,</li>
<li>wenn die Mitglieder der Uni als Subjekte von Bildung und Wissenschaft aus den Erkenntnisprozessen der kritischen Auseinandersetzung mit der Welt heraus auch die volle demokratische Gestaltungshoheit über die Studiengänge haben,</li>
<li>wenn die künstliche Trennung der Wissenschaften untereinander in den Fakultäten durch interdisziplinäre Forschung und Lehre überwunden wird,</li>
<li>wenn die Hochschulen sozial geöffnet werden durch die Überwindung von Zugangsbeschränkungen.</li>
</ul>
<p>Von Bürgerschaft, Senat und Wissenschaftsbehörde erwarten wir daher,</p>
<ul>
<li>die Aufhebung aller gesetzlichen Detailvorgaben für die Studiengestaltung,</li>
<li>die Abschaffung der privatrechtlichen Akkreditierung zugunsten demokratischer Hochschulstrukturen,</li>
<li>die Abschaffung sämtlicher Studiengebühren und ihre volle staatliche Kompensation,</li>
<li>die Ausfinanzierung einer verantwortungsvollen Wissenschaft.</li>
</ul>
<p>Diese hier formulierten Ziele und Neuorientierung von Bildung und Wissenschaft werden wir durch Aufklärungsarbeit und Aktionen auf dem Campus, bei Fakultätsräten, in Bürgerschaft und gegenüber der Behörde solidarisch engagiert verfolgen.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Der &#8220;Sudoku-Effekt&#8221; Hochschulen im Teufelskreis der Bürokratie &#8211; Diskussion mit Stefan Kühl</title>
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		<pubDate>Mon, 30 Apr 2012 08:47:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bachelor-Master]]></category>
		<category><![CDATA[Bildungspolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Uni Hamburg]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltung]]></category>
		<category><![CDATA[Bologna]]></category>
		<category><![CDATA[Credit Points]]></category>
		<category><![CDATA[ECTS]]></category>
		<category><![CDATA[Stefan Kühl]]></category>
		<category><![CDATA[Sudoku-Effekt]]></category>

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		<description><![CDATA[Die AG Studienreform im Ausschuss für Studium, Lehre und Studienreform an der Fakultät EPB lädt am 8.Mai zu einer Diskussion mit Prof. Stefan Kühl zum Thema &#8220;Der &#8216;Sudoku-Effekt&#8217; – Hochschulen im Teufelskreis der Bürokratie&#8221; ein. Die Veranstaltung findet in der Zeit von 16 &#8211; 19 Uhr in Raum 05 (VMP8) statt. Hier der Einladungstext: Diskussion [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die AG Studienreform im Ausschuss für Studium, Lehre und Studienreform an der Fakultät EPB lädt am 8.Mai zu einer Diskussion mit Prof. Stefan Kühl zum Thema &#8220;Der &#8216;Sudoku-Effekt&#8217; – Hochschulen im Teufelskreis der Bürokratie&#8221; ein.<br />
Die Veranstaltung findet in der Zeit von 16 &#8211; 19 Uhr in Raum 05 (VMP8) statt.</p>
<p><strong>Hier der Einladungstext:</strong></p>
<p><strong><a href="http://www.transcript-verlag.de/ts1958/ts1958.php"><img class="alignleft" style="margin: 5px;" title="Sudoku-Effekt (Kühl, transcript)" src="http://www.transcript-verlag.de/ts1958/ts1958g.jpg" alt="" width="156" height="237" /></a>Diskussion und Arbeitsgespräch – Der &#8220;Sudoku-Effekt&#8221; Hochschulen im Teufelskreis der Bürokratie.</strong><br />
Wo liegen die Ursachen der wachsenden Bürokratisierung an den Hochschulen? Wie ist die Verschulung der Bachelor- und Masterstudiengänge zu erklären?<br />
Stefan Kühl vertritt die These, dass dafür nicht die Steuerungsphantasien von Hochschulleitungen oder handwerkliches Ungeschick bei der Konzeption der Studiengänge verantwortlich sind, sondern dass es sich hierbei um die ungewollte Nebenfolge einer scheinbar kleinen Veränderung in der Organisation des Studiums handelt: der Einführung der Leistungspunkte als einer neuen Verrechnungseinheit an den Universitäten.<br />
Durch den Zwang, jede einzelne Arbeitsstunde der Studierenden in dieser Zeiteinheit vorauszuplanen, entsteht ein &#8220;Sudoku-Effekt&#8221; – die Notwendigkeit, die in Leistungspunkten ausgedrückten Veranstaltungen, Prüfungen und Module so miteinander zu kombinieren, dass das Studium punktemäßig &#8220;aufgeht&#8221;.<br />
Eine selbst von Computern kaum noch zu beherrschende Komplexität und eine Inflation von Prüfungen zählen ebenso zu den Folgen wie eine permanente weitere Verfeinerung des Regelwerks, das auf seine eigenen Unzulänglichkeiten zu reagieren sucht.</p>
<p><em>16:00 – 17:30 Uhr</em> Vortrag von Stefan Kühl und Diskussion: &#8220;Der Sudoku-Effekt – Hochschulen im Teufelskreis der Bürokratie&#8221;<br />
<em>17:30 – 17:45 Uhr</em> Pause<br />
<em>17:45 – 19:00 Uhr</em> Offenes Arbeitsgespräch mit Mitgliedern der Universität: &#8220;Der Sudoku-Effekt der Bologna-Reform und mögliche Wege zu seiner Minimierung“</p>
<p><strong>Über den Referenten:</strong><br />
Stefan Kühl ist <a title="Stefan Kühl - Bielefeld" href="http://www.uni-bielefeld.de/soz/forschung/orgsoz/Stefan_Kuehl/" target="_blank">Professor für Soziologie an der Universität Bielefeld</a> und arbeitet als Organisationsberater für Unternehmen, Verwaltungen, Ministerien und staatliche Entwicklungshilfeorganisationen. Im Februar 2012 ist von ihm im transcript-Verlag <a title="Transcript - Der Sudoku-Effekt" href="http://www.transcript-verlag.de/ts1958/ts1958.php" target="_blank">&#8220;Der Sudoku-Effekt – Hochschulen im Teufelskreis der Bürokratie. Eine Streitschrift&#8221;</a> erschienen.</p>
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		<item>
		<title>Neuer PI-Rat erschienen: &#8220;Die FSR-Apotheke&#8221;</title>
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		<pubDate>Wed, 25 Apr 2012 09:41:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[PI-Rat]]></category>

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		<description><![CDATA[Diese Woche erscheint eine neue Ausgabe des PI-Rat, der von den Fachschaftsräten Erziehungswissenschaft herausgegebenen studentischen Zeitschrift. Voraussichtlich ab Donnerstag wird er im PI (VMP8) in gedruckter Form ausliegen. Mit ihr möchten wir u.a. auf einen neuen Service für Studierende aufmerksam machen: &#8220;Die FSR-Apotheke&#8221;. Download PI-Rat 10 als PDF Außerdem geht es auf den 20 Seiten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a title="PI-Rat 10 (April 2012)" href="http://webapp5.rrz.uni-hamburg.de/fsr-db/PI-Rat/PiRat10_April2012_FSRErzwiss.pdf" target="_blank"><img class="alignleft" style="border: 1px solid black; margin: 5px;" title="PI-Rat 10 (April 2012)" src="http://webapp5.rrz.uni-hamburg.de/fsr-db/PI-Rat/PiRat10_April2012_FSRErzwiss_140px.jpg" alt="" width="98" height="140" /></a>Diese Woche erscheint eine neue Ausgabe des PI-Rat, der von den Fachschaftsräten Erziehungswissenschaft herausgegebenen studentischen Zeitschrift. Voraussichtlich ab Donnerstag wird er im PI (VMP8) in gedruckter Form ausliegen. Mit ihr möchten wir u.a. auf einen neuen Service für Studierende aufmerksam machen: &#8220;Die FSR-Apotheke&#8221;.</p>
<p style="text-align: center;"><a title="PI-Rat 10 (April 2012)" href="http://webapp5.rrz.uni-hamburg.de/fsr-db/PI-Rat/PiRat10_April2012_FSRErzwiss.pdf" target="_blank">Download PI-Rat 10 als PDF</a></p>
<p>Außerdem geht es auf den 20 Seiten u.a. um folgende Themen:<br />
- Studium als Beihilfe zur Körperverletzung<br />
- Alle reden von der Studienreform, wir auch &#8211; Eine Übersicht über die Reformarbeit des Ausschusses für Studium, Lehre und Studienreform<br />
- Was macht eigentlich der &#8220;dezentrale Prüfungsausschuss für den Teilstudiengang Erziehungswissenschaft im Lehramt (Ba/Ma)&#8221;?<br />
- STINE und wir &#8211; Ein Ausflug in die wunderbare Welt der Technokratie<br />
- Interview: Auslandsstudium in Manchester<br />
- Die Universität als Ort der kritischen Bildung &#8211; Ein Abgesang auf das Hohelied des Standorts</p>
<p><strong>Hier das Editorial als Leseprobe:</strong></p>
<p><span id="more-1060"></span>Liebe Mitstudierende,<br />
hier die Geschichte eines Titelbildes.<br />
Den Fachschaftsrat erreichte im letzten Jahr die folgende E-Mail:</p>
<p><em>&#8220;Betreff: Kooperation mit Microsoft und MTP</em></p>
<p><em>Hallo liebes Fachschafts-Team, mein Name ist Peter Kurze [Name geändert] und ich schreibe Euch im Namen eines Projektteams der studentischen Marketing-Initiative MTP, die Euch vielleicht am Campus aufgefallen ist. Wir erarbeiten gerade gemeinsam mit Microsoft eine Strategie, die Microsoft zu einem positiveren Image bei uns an der Uni Hamburg verhelfen soll. Dabei möchten wir auf keinen Fall Produkte im klassischen und aufdringlichen Sinne verkaufen, sondern wirklich versuchen, Bedürfnisse der Studierenden zu erkennen und diese dann gemeinsam mit Microsoft zu erfüllen.</em><br />
<em> Hierzu möchten wir im ersten Schritt Unterstützung für die studentischen Organisationen leisten, da wir der Meinung sind, daß gerade engagierte Studierende schon während des Studiums vermehrt mit Microsoft Produkten in Kontakt kommen sollten. In diesem Zusammenhang können wir Euch ggfls. eine attraktive Unterstützung anbieten, wofür wir Euch im Gegenzug um einen (wirklich nicht aufwändigen) Gefallen bitten würden. Mehr dürfen wir an dieser Stelle leider noch nicht verraten.</em><br />
<em> Zunächst möchten wir klären, welche Initiativen und Organisationen für eine Zusammenarbeit im Rahmen des Projekts, welches wir planen, in Frage kommen.</em><br />
<em> Falls ihr also an einer Kooperation interessiert seid, würde ich Euch bitten, mir folgende Fragen über Euch zu beantworten:</em><br />
<em> &#8211; Habt Ihr ein Büro am Campus?</em><br />
<em> &#8211; Wie viele Mitglieder engagieren sich momentan aktiv bei Euch und würden an einer kurzen Umfrage teilnehmen?</em><br />
<em> Außerdem wäre es super, wenn Ihr mir einen Termin in möglichst noch dieser oder Anfang nächster Woche nennen könnt, zu dem wir uns treffen können. Dort würden wir Euch alle weiteren Details besprechen und gegebenenfalls über die nächsten Schritte sprechen.</em><br />
<em> Wir freuen uns darauf von Euch zu hören und ein wünschen Euch einen guten Start in das neue Semester!</em><br />
<em> Viele Grüße&#8221;</em></p>
<p>Dieses &#8220;in keinem Fall aufdringliche&#8221;, also nahezu subtile Angebot der Kommerzialisierung studentischer Interessenvertretung gewinnt noch  einmal an Abstrusität, vergegenwärtigt man sich, in welch wuchtige globale Krise die neoliberale Unterwerfung aller Lebensbereiche unter das Verwertungsprinzip geführt hat.<br />
Andererseits bleibt die Chose ernst zu nehmen, bedenkt man, welchen Ausverkauf und Entpolitisierung studentischer Interessenvertretung die Allgemeinen Studierendenausschüsse (AStA) der Uni Hamburg in den vergangenen Jahren unternommen haben. Auch gemahnt die Erfahrung einer Fachschaftsratskommillitonin vom Auslandsstudium in Manchester (siehe Seite 14) zur aufmerksamen Vorsicht, wenn sie zu erzählen weiß, dass sich in der Hauptstadt des Thatcherismus studentische Interessenvertretung zur Hälfte aus kommerziellem Service finanziert.<br />
Ein FSR, der sich am gesponsorten Verkauf von Psychopharmaka eine goldene Nase verdient, ist also nicht einfach abwegige Dystopie, sondern mag durchaus zu den Wunschträumen einiger unverbesserlicher Anhänger_innen des umfassenden Marktprinzips gehören.</p>
<p>Uns allerdings treibt &#8211; auch angesichts eines Umstands wie der massiven Steigerung von studentischer Medikamentenverwendung im Zuge der neuen Ba/Ma-Studiengänge (siehe Seite 4) &#8211; dann doch nicht die Frage, welche Vorteile wohl daraus zu ziehen sein könnten.<br />
Vielmehr ist diese Ausgabe vorrangig darauf gerichtet, alle Mitglieder der Universität zu ermuntern, sich an der anstehenden Studienreform zu beteiligen. Mit den steten Protesten und kritisch-analytischer Argumentation ist es gelungen, daß nun die Universität in größerem Maßstab eine Revision des Ba/Ma-Systems angeht. Gemeinsam sollten wir für einen radikalen Wechsel weg vom entfremdeten Fließbandpauken hin zu einer solidarischen Lernkultur mit emanzipatorischem Gesellschaftsbezug arbeiten.</p>
<p>In diesem Sinne wünschen wir viel Freude beim Lesen.<br />
Euer FSR</p>
<p><a title="PI-Rat 10 (April 2012)" href="http://webapp5.rrz.uni-hamburg.de/fsr-db/PI-Rat/PiRat10_April2012_FSRErzwiss.pdf" target="_blank">Download PI-Rat 10 als PDF</a></p>
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		<title>Ein kurzer Bericht und Videomitschnitte vom Dies Academicus am 17.04.</title>
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		<pubDate>Thu, 19 Apr 2012 14:38:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bachelor-Master]]></category>
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		<description><![CDATA[[Video-Mitschnitte aktualisiert, 25.04.2012] Am 17.04.2012 hat der uniweite Dies Academicus zum Thema &#8220;Bologna 2.0 &#8211; Wie wollen wir in Hamburg studieren?&#8221; stattgefunden. Bemerkenswert ist, dass dies seit Beginn des Bologna-Prozesses an der Uni Hamburg der erste Dies Academicus war, auf dem sich mit der Frage der Studienreform beschäftigt wurde. Die Veranstaltung wurde mit drei Referaten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><span style="color: #ff0000;"><img class="alignleft" style="border: 1px solid black; margin: 5px;" title="Dies Academicus (Foto von uni-hamburg.de)" src="http://www.uni-hamburg.de/UHH/DiesAcademicus2012/120417_DiesAcademicus_AbschlussEvent_086c5.jpg" alt="http://www.uni-hamburg.de/UHH/DiesAcademicus2012/120417_DiesAcademicus_AbschlussEvent_086c5.jpg" width="216" height="137" />[Video-Mitschnitte aktualisiert, 25.04.2012]</span></strong> Am 17.04.2012 hat der uniweite Dies Academicus zum Thema <a title="Dies Academicus 2012 " href="http://www.uni-hamburg.de/UHH/DiesAcademicus2012.html" target="_blank">&#8220;Bologna 2.0 &#8211; Wie wollen wir in Hamburg studieren?&#8221;</a> stattgefunden. Bemerkenswert ist, dass dies seit Beginn des Bologna-Prozesses an der Uni Hamburg der erste Dies Academicus war, auf dem sich mit der Frage der Studienreform beschäftigt wurde.</p>
<p>Die Veranstaltung wurde mit drei Referaten eröffnet: Der Uni-Präsident <em>Dieter Lenzen</em> sprach in seinem Referat zur Frage der &#8220;akademischen Freiheit&#8221;  und stellte die acht Workshops vor. (<a title="Rede Dies Acad. - D. Lenzen" href="http://www.uni-hamburg.de/UHH/DiesAcademicus2012/rede_p.pdf" target="_blank">zum Skript seiner Rede</a>)<span id="more-1037"></span><br />
Als zweites verteidigte <em>Thomas Grünewald</em>, derzeitiger <a title="Uni Potsdam - Thomas Grünewald" href="http://www.uni-potsdam.de/rektorat/mitglieder/vize6.html" target="_blank">Vize-Präsident der Uni Potsdam</a> und ehemaliger Referatsleiter &#8220;Hochschulmanagement&#8221; im Wissenschaftsministerium von Nordrhein-Westfalen (übrigens in der Zeit, als <span style="text-decoration: line-through;">vom CHE</span> in NRW das <a title="Nachdenkseiten - Das Centrum für Hochschulentwicklung und die Hochschulreformen" href="http://www.nachdenkseiten.de/?p=3726" target="_blank">&#8220;Hochschulfreiheitsgesetz&#8221;</a> eingeführt wurde), den Bologna-Prozess und postulierte, Kritik am Bologna-Prozess sei einzig von sprachmächtigen, beleidigt schmollenden Geisteswissenschaftlern in den Feuilletons vorgebracht worden. (<a title="Rede Dies - T. Grünewald" href="http://www.uni-hamburg.de/UHH/DiesAcademicus2012/rede_gruenewald.pdf" target="_blank">zum Skript seiner Rede</a>)<br />
<em>Sinah Mielich </em>vom FSR Erziehungswissenschaft hatte das letzte Wort. Das Manuskript des Referats von Sinah mit dem Titel &#8220;Die Universität als Ort der kritischen Bildung –  Ein Abgesang auf das Hohelied des Standorts&#8221; ist <a title="Rede Dies - S. Mielich" href="http://www.uni-hamburg.de/UHH/DiesAcademicus2012/rede_mielich.pdf" target="_blank">hier</a> zu finden. Nach einer kurzen Diskussion und einer Pause begann die Workshop-Phase.</p>
<p>Um 16:30 Uhr wurden von den jeweiligen Moderator_innen die Ergebnisse der Workshops  vorgestellt. Insgesamt erfreulich ist, dass in vielen wichtigen Punkten – der Master als Regelabschluss, die Revision berufsqualifizierender Studienanteile, die Vergrößerung des Anteils an frei wählbaren Lehrveranstaltungen, die radikale Senkung der Prüfungsmenge – eine gemeinsame Position gefunden werden konnte. Ungeklärt blieb am Ende jedoch, wie mit den Ergebnissen des Dies Academicus weiter verfahren werden soll.<br />
Eine weitere uni-weite Veranstaltung sollte in jedem Fall folgen.</p>
<p>Die Zusammenfassung der Ergebnisse der acht Workshops und die Redemanuskripte der Referent_innen sind <a title="DA 2012" href="http://www.uni-hamburg.de/UHH/DiesAcademicus2012.html" target="_blank">hier</a> zu finden. Die Presseerklärung der Uni zum Dies Academicus ist <a title="PM Uni Hamburg - Bologna 2.0 in Gang gesetzt" href="http://www.verwaltung.uni-hamburg.de/pr/2/21/pm/2012/pm26.html" target="_blank">hier</a> zu finden.</p>
<p><strong>Video-Dokumentation</strong></p>
[See post to watch Flash video]
<p><a title="Eröffnung durch Axel Horstmann + Eingangsreferat Dieter Lenzen" href="http://webapp5.rrz.uni-hamburg.de/fsr-db/Video/Dies_Academicus_2012/Dies_Acad.2012-1-Eroeffnung+Dieter_Lenzen.avi" target="_blank">1) Eröffnung durch Axel Horstmann + Eingangsreferat Dieter Lenzen</a> (22 Min.)</p>
[See post to watch Flash video]
<p><a title="Eingangsreferat Thomas Grünewald" href="http://webapp5.rrz.uni-hamburg.de/fsr-db/Video/Dies_Academicus_2012/Dies_Acad.2012-2-Eingangsreferat-Thomas_Gruenewald.avi" target="_blank">2) Eingangsreferat Thomas Grünewald</a> (22 Min.)</p>
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<p><a title="3) Eingangsreferat Sinah Mielich" href="http://webapp5.rrz.uni-hamburg.de/fsr-db/Video/Dies_Academicus_2012/Dies_Acad.2012-3-Eingangsreferat-Sinah_Mielich.avi" target="_blank">3) Eingangsreferat Sinah Mielich</a> (16 Min.)</p>
[See post to watch Flash video]
<p><a title="4) Diskussion nach Eingangsstatements" href="http://webapp5.rrz.uni-hamburg.de/fsr-db/Video/Dies_Academicus_2012/Dies_Acad.2012-4-Diskussion_nach_Eingangsstatements.avi" target="_blank">4) Diskussion nach den Eingangsreferaten</a> (34 Min.)</p>
[See post to watch Flash video]
<p><a title="5) Präsentation der Workshopergebnisse + Abschlussworte Dieter Lenzen" href="http://webapp5.rrz.uni-hamburg.de/fsr-db/Video/Dies_Academicus_2012/Dies_Acad.2012-6-Workshopergebnisse+Abschluss.avi" target="_blank">5) Präsentation der Workshopergebnisse + Abschlussworte Dieter Lenzen</a> (72 Min.)</p>
[See post to watch Flash video]
<p>6) Abschluss Dieter Lenzen (12 Min.)</p>
<p>Die Video-Mitschnitte sind auch bei <a title="http://archive.org/details/Dies_Academicus_Uni_Hamburg_17.04.2012_Bologna2.0" href="http://archive.org/details/Dies_Academicus_Uni_Hamburg_17.04.2012_Bologna2.0" target="_blank">archive.org</a> hinterlegt.</p>
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